Energie sparen – Potentiale nutzen!

Wolfgang aktuellOb Wohnhaus, Bürokomplex, Schulzentrum oder Fabrikhalle – Gebäude verbrauchen Energie. Räume müssen geheizt oder auch gekühlt werden, Warmwasser muss bereitgestellt werden, Beleuchtung wird benötigt, technische Anlagen wie Aufzüge und Jalousien gehören auch oft dazu. Um so wichtiger ist es, das energiesparende Bauen und die energetische Sanierung von Bestandsgebäuden voranzutreiben und damit das Einsparpotenzial immer besser auszuschöpfen.

Neubauten kommen heute mit einem Bruchteil der Energie aus, die unsanierte Altbauten benötigen. Aufs Jahr umgerechnet benötigen aktuelle Gebäude rund fünf bis sieben Liter Öl pro Quadratmeter Wohnfläche zur Beheizung und Warmwassererzeugung; das entspricht 50 bis 70 kWh/m²a. Das energiesparende Bauen lässt sich aber noch weiterentwickeln. So werden schon seit 20 Jahren auch Häuser im Passivhaus-Standard errichtet, die einen Heizwärmebedarf von maximal 15 kWh/m²a aufweisen. Und ab 2021 wird europaweit das nearly zero emission Building (NZEB) eingeführt. Ein detaillierter Standard ist auf nationaler Ebene noch nicht definiert. NZEBs werden sich jedoch durch eine sehr gute Gesamtenergieeffizienz auszeichnen und nur noch wenig Energie benötigen, die möglichst regenerativ erzeugt wird.

Wir sehen also, die Haupt-Energieeinsparpotenziale in Deutschland liegen eindeutig im Bestandsbau! Für das Beheizen von Altbauten wird bis zu fünfmal so viel Energie benötigt als bei Neubauten. Die Folge: In privaten Haushalten werden rund 85 Prozent des gesamten Energiebedarfs für Heizung und Warmwasser eingesetzt. Selbst wenn Sie jetzt gar nicht erwarten das wir Ihre Immobilie energetisch auf „Neubauniveau“ bringen, was grundsätzlich jedoch möglich ist, ist es sicher interessant zu sehen was, auch schon durch den Einsatz „überschaubarer Mittel“, langfristig gespart werden kann. Sparen in doppelter Hinsicht – weniger Emmissionen „aus dem Schornstein“ und weniger Unterhaltungskosten. Das alles ist Grundlage unserer „ganzheitlichen Beratung“. Sie wissen im Voraus was möglich ist und was es kostet – und damit, wann es sich lohnt! „Ganzheitlich“ auch in dem Sinne, wir stellen fest ob Ihr Haus trocken ist. Feuchte bzw. nasse Wände sind kalt und können krank machen. Also schaffen wir, neben der „Pflicht“ auch die „Kür“, nämlich nicht nur dicht sondern trocken und das „auf Dauer“ – wichtige Grundlagen ganz im Sinne Ihrer Wohlfühlimmobilie!

Besten Gruß aus Daun

Wolfgang Blick

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