Deutschlands miese Klimabilanz – Mea culpa?

Einen interessanten Bericht zur aktuellen deutschen Klimabilanz habe ich heute morgen im ARD-Morgenmagazin gesehen. Will Deutschland die selbst gesteckten Klimaziele erreichen, muss Schluss sein mit der Kohleverstromung. Das fordern Umweltverbände von einer neuen Bundesregierung. Eigentlich wollte Deutschland bis 2020 die klimaschädlichen Emissionen um 40 Prozent senken – im Vergleich zu 1990. Das Umweltbundesamt bestätigt, dass diese Ziele nicht mehr zu erreichen sind.

Sehen Sie den Bericht dazu, in dem Sie auf den nachfolgenden Link klicken:

http://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/morgenmagazin/videos/Klimabilanz-100.html

Ich glaube, wir alle, ich schliesse mich da selbst nicht aus, hören schon gar nicht mehr richtig hin, wenn wir die Diskussionen bzgl. Pro und Kontra in Bezug auf den sogenannten „Kohleausstieg“ hören. Zugegeben, wir alle tun einiges um Energie zu sparen – hier im Blog mal grundsätzlich auf den allgemeinen Nutzen in Bezug auf die Bauwerkssanierung und -optimierung gesehen. Aber mal so ganz unter uns, läßt uns das vermeintlich „gute Gewissen“ nicht auch im Alltag etwas nachlässig werden? Ich habe mir mal die Mühe gemacht, und glauben Sie mir – das ging sehr flott, auszurechnen, wieviel Energie ich alleine dafür aufgewendet habe, um die täglich benötigten Lebensmittel im Haus zu haben. Obwohl ich recht zentral in Daun lebe, wende ich dafür bis zum 31.12. hochgerechnet gut 1000 km auf. Gründe dafür sind u. a. Bequemlichkeit und Vergesslichkeit. Sicher gibt es ein Dutzend Gründe, die rechtfertigen, das ich dafür unbedingt das Auto nehmen muß – aber nützen tut´s nix, die Umwelt kriegts ab. Gut jetzt hat mein Auto nicht direkt was mit der Kohleindustrie zu tun, von der Farbe mal abgesehen, aber dennoch, ich glaube es wären tolle Perspektiven, wenn wir alle mal drüber nachdenken, was möglich wäre, wenn wir das was wir tun, in Punkto Energieverbrauch, mal ganz genau überdenken – obs nicht auch Alternativen gibt. Stichwort: Fahrgemeinschaft, körperliche Bewegung usw.. Also ich nehme mich mal übers Wochenende wie man sagt „an den Ohren“ – ist grad so eine gute Zeit, in der man schon über gute Vorsätze nachdenken kann – denn jeder von uns kann etwas tun, wenig vielleicht, aber tagtäglich – das ist das Entscheidende.

In diesem Sinne ein „erfolgreiches“ Wochenende – machen Sie es gut!

Wolfgang Blick


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