Das eine tun – das andere nicht lassen… – Ein Beispiel für aktiven Umweltschutz!

Das Thema Umweltschutz ist in aller Munde. Große Ziele gilt es zu erreichen. Gleichermaßen große Pläne werden gemacht und Visionen damit generiert. Das ist auch alles gut und schön, allerdings in der reellen Umsetzung mitunter nicht ganz so einfach. Viele der Ideen scheitern daran, das damit die Freiheit des Einzelnen eingeschränkt wird oder diese Ideen schlicht in der Allgemeinheit nicht umgesetzt werden können. In keiner Weise aber ein Grund, aufzugeben und nichts zu tun – wie Sie an dem Beispiel ersehen können, das ich hier kurz beschreibe.

In den letzten Blogbeiträgen haben Sie ja schon mehr oder weniger deutlich meine Einstellung zum Thema Klimaschutz und Klimapolitik bzw. den grundsätzlichen Umgang damit in der Gesellschaft erkennen können. Ich packe mich dabei auch ganz selbstkritisch „an die eigene Nase“. Ich selbst gehöre zu der Generation die mit dem Zitat von Werner Mitsch „Alle wollen zurück zur Natur – aber keiner zu Fuß“ groß wurde. Das bedeutet im Kern nichts anderes, als das wir uns bewußt sind, das wir was ändern müssen, aber letztlich den Fortschritt auch nicht umkehren können oder wollen. Sollten wir dies als Tatsache annehmen, sind wir gleichermaßen in der Pflicht, aktiv etwas gegen die „Spuren“ zu tun, die wir mit unserem Tun oder Dasein in der Natur hinterlassen.

Ein unheimlich tolles Beispiel in diesem Zusammenhang geben nun die Caritaswerkstätten in Mayen. Nach eigenen Angaben will die Caritas einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten, indem sie auf einer Brachfläche hinter den St. Johannes Werkstätten in Mayen einen Mischwald aus 1000 Bäumen entstehen lassen wird. Sehr vorausschauend haben die Mitarbeiter darauf geachtet, Bäume auszuwählen, die während ihrer Blütezeit viel Nektar und Pollen für Bienen oder Hummeln bieten, damit auch Insekten und Bienen von dem kleinen Wald profitieren.

Ich freue mich total drüber, über das was da in Mayen passiert. Das sind die, wie ich glaube, kleinen Schritte, die nötig sind und helfen. Wir erkennen hier, das nicht die Schrittlänge entscheidend ist, sondern deren Häufigkeit. Hier nun passt dann eher ein Zitat von Luther als von Herrn Mitsch, nämlich das mit dem „Apfelbäumchen“ – Sie wissen welches ich meine? Mut, Ausdauer und Phantasie sind dafür entscheidend, das was passiert. Diese drei Eigenschaften haben auch das Potential, das mal Fehler gemacht und behoben werden können. Gerne nehme ich mir den Mut und die Ideen der Caritas und deren „Mitstreitern“ zum Vorbild und werde sehen, was ich denn tun kann, in der Zukunft in meinem Umfeld, um Spuren zu beseitigen aber auch zu hinterlassen mit meinen „Mitstreitern“. Seien Sie also mit mir gespannt was künftig so alles passiert im Umwelt- und Klimaschutz.

Bis dahin, herzliche Grüße aus Daun – und der Caritas in Mayen „mille grazie“ für 1000 Bäume!

Wolfgang Blick

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