Ganzheitliches Arbeiten als Grundsatz – oder auch nicht!?

Eine tolle Woche liegt hinter mir und ich freue mich – wie Sie hoffentlich auch – auf ein entspanntes Wochenende. Ganz so entspannt wie man sich das wünscht, ist es leider nicht immer. Menschen machen Fehler, auch das gehört dazu. In Rage gerate ich dann doch, wenn ich erkenne, das Fehler nicht durch „Schusseligkeit“ verursacht werden, sondern, so wie es den Anschein hat – durch pure Ignoranz!

So geschehen und erlebt, gestern Vormittag auf dem Weg zu Kunden in Koblenz. Das Sraßen und Autobahnen der Reparatur und Erhaltung bedürfen sehe ich ein. Ein wenig verwundert, bin ich zwar seit geraumer Zeit, das das Teilstück der Autobahn A1, welches sozusagen knapp vor meiner Haustür vorbeiführt, nun zum x-ten Male saniert wird, wo es doch erst seit vergleichbar kurzer Zeit besteht.

Gut, Schwamm drüber, Teer ist nicht mein Metier – Sie wissen das ja – aber dennoch, ich frage mich in einer Situation wie gestern Vormittag schon: Wieviel Ignoranz gehört dazu, eine Autobahnbaustelle einzurichten und nicht soweit mitzudenken, das man, bei der Masse an Schildern die einem zur Verfügung steht, auch eines gleich an die Auffahrt zu stellen, um dem „geneigten Verkehrsteilnehmer“ früh genug klar zu machen, das er ggfs. einen nicht unerheblichen Umweg in Kauf nehmen muß, wenn er hier weiterfährt? Ich möchte nicht glauben, das das Unternehmen das vergessen hat. Gefühlte „Dutzend“ Male werde ich auf der Strecke dann darauf hingewiesen, dem „roten Punkt“ zu folgen. Nur mal grundsätzlich: welche Möglichkeit hätte ich denn sonst gehabt – bis zur nächsten Ausfahrt? Und den Verweis auf „100 km/h“ hätte man sich auch sparen können, in Anbetracht einer solchen Nachlässigkeit gerate ich früher oder später eh auf 180!

Nehmen Sie meinen etwas sarkastischen Unterton in solchen Beiträgen nicht ganz ernst – Sie wissen ja, im Grunde bin ich ein friedlicher Mensch und werde das auch bleiben. Aber erlauben Sie mir an der Stelle ein wenig Kritik im allgemeinen. Ich denke einfach, auch und vor allem in solch alltäglichen Situationen würde uns grundsätzlich eine ganzheitliches Denken und Arbeiten sehr gut tun. In meiner „tagtäglichen“ Arbeit plane ich auch jeden Schritt sehr gründlich – im Sinne der Kostenoptimierung und dem verantwortungsbewussten Umgang mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen allgemein. Dazu gehört auch, den Weg zum Kunden so zu planen, das keine unnötigen Umwege gefahren werden müssen. Denn das kostet Zeit und Treibstoff, was wiederum die Umwelt belastet. Das muß nicht sein, da sind wir uns sicher einig. Jetzt mag man sagen: die paar Kilometer und die paar Stunden. Aber genau da fängt´s an: bei den Kleinigkeiten! Wenn über das Grundsätzliche keine Einigkeit besteht, ist es sinnlos, miteinander Pläne zu machen.“ – dieser Satz von Konfuzius bringt es auf den Punkt – wie ich glaube. Jeder Einzelne sollte sich dessen bewußt sein, welche Folgen sein Tun hat – und das bereits im Voraus. Fehler macht jeder, das ist verzeihlich – untragbar jedoch ist, Fehler mit einzuplanen, durch Nachlässigkeit und Ignoranz – das können wir alle besser, wenn wir nur wollen!

In diesem Sinne, ein schönes Wochenende und besten Gruß aus Daun

Wolfgang Blick


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