Kurz und knapp: Brancheninformationen Werbeagenturen

Wolfgang aktuellVom gesamtwirtschaftlichen Umfeld kommen weitgehend positive Nachrichten für die Werbewirtschaft. Die Agenturumsätze wachsen im laufenden Jahr – deutlich stärker bei den bekannten Firmen, aber auch kleinere Firmen legen zu . Derzeit ist noch davon auszugehen, daß die gute Wirtschaftslage fortdauern wird. Ein leichtes Umsatzwachstum ist somit auch 2016 möglich.

Wegen gestiegener Aufwendungen für Personal, Weiterbildung und Neugeschäfte verbessert sich die Ertragslage 2015 nicht, fället aber im Durchschnitt zufriedenstellend aus. Ein Renditeplus bei den großen Agenturen wäre allerdings keine Überraschung. Es gibt keine Anzeichen dafür, das sich die Ertragssituation 2016 verändern wird. Wie immer ist auch hier auf die Varianz der Erträge hinzuweisen.

Die klassischen Agenturmodelle sind unter Druck. Die geforderte Kreativleistung verändert sich. Im Reich von „Big Data“ müssen Agenturen mehr und mehr als Vermittler zwischen Marketing- und IT-Abteilungen auftreten und beide Sprachen sprechen können.

Quelle: ifo Institut – Leibnitz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V.

Waren wir früher der Meinung, die beste Werbung ist die, die man gar nicht braucht, hat sich in unserem „medialen Zeitalter“ doch vieles gewandelt. Der Eigenschaft der Werbung als „Beeinflussung von verhaltensrelevanten Einstellungen“ kann man sich in Zeiten von Internet, 24 Stunden-Fernsehprogramm, usw. nicht mehr entziehen – möchten wir auch gar nicht. Dennoch, die Netzwerker rund um Blick Dichte Bauwerke, halten auch künftig daran fest, das erst im „uralten“ Verständigungsmittel der Sprache herauszufinden ist, was für Sie, unsere Kunden, wirklich sinnvoll und nützlich ist. Deshalb sind wir jederzeit, neben unserer „medialen Präsenz“, gerne auch persönlich für Sie da – lassen Sie uns also miteinander reden!

Besten Gruß aus Daun

Wolfgang Blick

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Ein Gedanke zu „Kurz und knapp: Brancheninformationen Werbeagenturen

  1. Karl Dilly

    Lieber Herr Blick,

    obwohl es bei Ihnen im Schwerpunkt die Baubranche mit Neubau und Bauerhaltung ist, gibt es aus meiner Sicht die eins-zu-eins-Vergleiche mit dem, was sich strukturell und in der Marktbearbeitung der Werber abspielt und zukünftig abspielen muss.

    Es geht sowohl bei Ihnen als auch bei den Werbern um grundsätzliche Veränderungen bis hin zum Verschwinden von Branchengrenzen. Heute tummeln sich IT- und Unternehmensberater, Social-Media- und Content-Marketing-Spezialisten, Suchmaschinen und sonst wer in dem Feld, das vor nicht allzu langer Zeit den Werbeagenturen vorbehalten war. Die mobilen Endgeräte haben der im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung veränderten Mediennutzung einen dramatischen Schub gegeben – was in gleichem Maße auch für Sie und Ihr Umfeld gilt, Herr Blick.

    Die klassischen Kampagnen verlieren an Bedeutung und die Kundenbeziehung und Zielgruppenansprache wird komplexer und betriebsnäher – wie bei Ihnen.

    Die geforderte Kreativleistung verändert sich. Das werden die Agenturen nicht mehr nur mit eigenem Personal leisten können und daher mit z.B. IT-Dienstleistern kooperieren. Die Chance für die Agenturen: die Rolle des „Generalunternehmers“, der für die Kunden die Führung und Koordination verschiedener Kommunikationsspezialisten leistet.

    Das kommt mir doch irgendwie bekannt vor in Verbindung mit dem, wie Sie sich in der eigenen Darstellung, in der Marktbearbeitung, in den Geschäftsbeziehungen und insgesamt strukturell durch Bildung Ihres Netzwerkes aufgestellt haben.

    Da kann man wieder sehen: „Das müssen Sie ganz anders sehen – das ist bei uns ganz anders – das ist absolut typisch für unsere Branche – wenn Sie nicht in unserer Branche groß geworden sind, werden Sie das nicht verstehen“ ist selten so. Es ist meistens lautes/ängstliches einmauern – der andere könnte recht haben. Die negativen Folgen dieser Ansichten und entsprechenden Verhaltensweisen werden keine guten sein – dafür sehe ich hinterm Horizont keine gute Zukunft, für Sie sehr wohl.

    Beste Grüße
    Karl Dilly

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