Wenn´s mal läuft, dann läuft´s…

Mit der Trockenlegung einer hochwertigen Einliegerwohnung in einer Immobilie Nähe Mainz wurden wir Ende vergangenen Jahres beauftragt. An und für sich nicht´s neues. Gewohnt gründlich und routiniert ging es im Januar an die Arbeit um dem Auftraggeber die Räumlichkeiten planmässig fertiggestellt übergeben zu können. Das gerade bei diesem Auftrag unsere ganzheitliche „Herangehensweise“ den erwarteten Erfolg der Sanierungsmaßnahmen sicherte, dies aber ganz anders als erwartet, konnten weder mein Kollege Herr Kischkat noch ich ahnen. Aber lesen Sie selbst, was sich vor Ort zugetragen hat…

Wann immer wir auf der Baustelle bzw. in der Immobilie anrücken, haben wir, neben den nötigen Werkzeugen und sensiblen Messgeräten immer auch, das gehört einfach dazu, unsere „Sinne“ beisammen. Zeigen uns die Messgeräte bspw. die Intensität der Durchfeuchtung einer Wand oder einer Decke an, gilt es auch, den eigenen Eindruck zu beachten den man vom vorgefundenen Raumklima hat. Riecht es z. B. muffig oder moderig? Sind die Wände fleckig? Gibt es schwarze Flecken in den Ecken? All das sind wichtige Faktoren, die in unser Sanierungskonzept einfliessen, und das selbstverständlich eh wir mit den Arbeiten beginnen.

So auch hier, in der hochwertig ausgestatteten Wohnung. Der Estrich war bereits teilweise entfernt, Raumluftentfeuchter und Bautrockner taten fleissig Ihren Dienst – und das nicht erst seit kurzem. War insofern also Eile geboten, die Miet- und Betriebskosten solcher Gerätschaften sind nicht unerheblich, gehen wir, Herr Kischkat und ich, dennoch immer sehr besonnen vor. Mitunter sind es die kleinen Details, die den für den Bauerfolg wichtigen Schadensgrund hervorbringen. Einen Schaden zu beheben ist das Eine, die Ursache dafür zu beseitigen aber mehr denn je wichtig. Das Risiko, das am Haus anstehende Nässe an anderen Stellen wieder auftaucht, soll ja vermieden werden – Sie sollen diesbezüglich dauerhaft Ihre Ruhe haben.

Mit der erforderlichen Ruhe haben Herr Kischkat und ich die anstehenden Arbeiten dann auch ausgeführt. Im ersten Schritt wurde eine sog. Horizontalsperre im Bereich des Mauerwerks eingebracht, um die Wand nachhaltig vor aufsteigender Feuchtigkeit zu schützen. Wissen wir sehr genau um die Leistung der von uns eingesetzten Produkte, waren wir dennoch am nächsten Morgen erstaunt, das die vorgenommenen Maßnahmen zumindest optisch einen zum Teil sehr rasch einsetzenden Erfolg zeigten. Klar, das weniger als 12 Stunden nach Einbau noch keine 100 %ige Wirkung erzielt werden kann. Dennoch, damit hatten wir nicht gerechnet, war nun konkret erkennbar, welchen Verlauf das Wasser, das für die Schäden ursächlich war, wohl genommen haben musste. Ist die Richtung erstmal bekannt, also „wenn´s mal läuft“, folgt man der Spur, bis zur „Quelle“ – die sich dieses mal nicht in einer mangelhaften Kelleraußenabdichtung fand, sondern tatsächlich in einer schadhaften Steigleitung. Nach dem bekannten Grundsatz des „steten Tropfens“ hat sich über eine undichte Leitung lange Zeit Wasser unter dem Kellerestrich sammeln können, der zum jetzigen Schaden geführt hat. Ein Schaden, dessen Ursache selbst anhand von Druckprüfungen eines Installateurs nicht hatte gefunden werden können. Um sicher sein zu können, das noch vorhandenes Wasser vom Boden her nicht an die Wände „drückt“, wurde der Übergang Boden/aufgehende Wand mit einer kristallinen Schlämme überarbeitet – fertig!

Zufriedenheit auf allen Seiten, als wir die Baustelle verliessen. Einmal mehr, das macht mich ein wenig stolz, war es die ganzheitliche Planung und Arbeit, die zum Erfolg geführt hat. Eine Herangehensweise, die ich und meine Kollegen seit je her pflegen und die uns, da bin ich mir sicher, von einigen unserer Marktbegleiter unterscheidet. In der Ergänzung dann die Umsetzung der bewährten Konzepte. Wirtschaftlich, bspw. als „Stufenlösung“, also schrittweiser Ausschluss und Behebung aller möglichen Schadensursachen. Das garantiert den nachhaltigen, wirtschaftlichen Bauerfolg und sichert Ihnen den Wert und die Wohngesundheit Ihrer Immobilie – ganz sicher! Weitere Infos zur Baustelle finden Sie in Kürze unter der Rubrik Referenzen, über die Arbeit meines Kollegen Gregor Kischkat unter Netzwerkpartner. Bei allen anderen Fragen und Sorgen rund ums gesunde Wohnen rufen oder schreiben Sie mich an – ich helfe Ihnen gerne!

Besten Gruß aus Daun

Wolfgang Blick

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